Band

Tagebuch

Am 27.06.2011 17:38 schrieb Ulf:

CWOA 2011
Liebes Tagebuch,
Endlich hat es zeitlich eimal geklapppt nach unserem Debut-Gig 2008? mal wieder auf dem CWOA ein Open Air zu bestreiten.
Das gesamte Lineup für den Abend sah wie folgt aus:

Risotto
Innocence Lost
und als Headliner Parforce (also wir).

Die Innos hatten beschlossen ihren Teil als Akustic-Gig zu bestreiten, da ihr Bassist zu einem spontanen Aufenthalt im Krankenhaus gezwungen war. Als erstes heizten Risotto mit gekonnt gespielten Covers das Publikum ein, dann starteten die Innos ihr Set, anfangs nur zu zweit noch ohne Schlagzeuger, da dieser noch im Stau steckte und erst später dazu stieß. Aber trotzdem fehlte es von Anfang an nicht am gewohnten Temperament, daß das Publikum schnell in seinne Bann schlug, obwohl das Wetter, mit kräftigem Regen und kaltem Wind, eher kontraproduktiv war. Nach vielen guten Songs und bei noch besserer Stimmung im Publikum durften wir dann, nach einer kurzen Umbaupause, die Bühne entern.

Der Gig lief von Anfang an gut und war durch eine gute Stimmung vor und auf der Bühne begleitet.
Am 20.06.2010 17:46 schrieb Ulf:

Knust am 18.06.2010
Liebes Tagebuch,
wer hätte das geahnt, damals, als ich uns auf die Sammelanfrage von "Black Sunfire" wer mit ihnen im Knust spielen wolle, beworben habe und wir die Glücklichen Auserwählten wurden.
Das sollte dann zwar am Tag des WM Spiels Deutschland-England sein, aber das Ambiente und auch der Sound haben durchaus ihren Reiz, auch wenn man als letzt Band des Abends spielt und mit etwas ausgedünntem Publikum rechnen muß.

Aber dieser Abend war dann doch völlig anders als erwartet, oder sogar erhofft. Nicht nur, daß wir gleich mit den Jungs und Mädchen von Planet Arc und Black Sunfire dicke Freundschaft geschlossen haben und die obligatorische Aftershow Party schon vor dem Soundcheck startete, das war erst der Anfang.
Nach dem etwas langwierigen Soundcheck, sammelte sich erstaunlich viel Publikum (wohl auch von der benachbarten Public Viewing Area) im Knust und sowohl Planet Arc als auch Black Sunfire legten eine sagenhaft guten Gig hin.
Zur vorgrückter Stunde stolperten wir dann auf die Bühne -ich war mit Öffentlichen da und konnte mir auch mal einen Löten- und durften feststellen, daß sich der Bühnensound seit dem Soundcheck auf wundersame Weise eklatant verschlechtert hatte - gut, man ist ja an Leiden gewöhnt.
Aber, kaum hatten sich die Augen an das Licht gewöhnt, wurde ich durch einen Blick ins Publikum mehr als entschädigt. Da tobten richtig viele Leute und die Kollegen von Planet Arc und Black Sunfire mittenmang an vorderster Front dabei. So bringt das Rocker- und Headlinerleben Spaß.
Durch so euphorisches Feedback angefeuert konnten wir wohl einen unserer energiegeladensten Gig hinlegen und den einen oder neuen Fan gewinnen. Nach dem wir unser regulären Set abgefeuert hatten und 2! (z.T. improvisierten) Zugaben gespielt hatten war ich zumindest völlig Alle, aber keine Erbarmen ging es in der Gaderobe mit der wohl besten und lustigsten Backstage Party in meiner kurzen Bassisten-Karriere, bei der wir uns ausgiebig gegenseitig feierten, weiter.
Fazit dieses Abends:
Egal wie, sowas muß wiederholt werden!
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